Wie der Name es schon vermuten lässt steht die INCAS Training und Projekte GmbH & Co. KG für smarte Trainingsangebote im Unternehmensbereich. Das Spezialgebiet liegt auf Schulungen in der IT-Branche – neu im Sortiment: VR.

Der INCAS-Geschäftsführer Stephan Otten

Charakterisieren Sie bitte INCAS Training und Projekte GmbH & Co. KG

Stephan Otten: Unser Unternehmen ist ein business to business IT-Trainingsunternehmen. Seit 20 Jahren ist es unser Ziel, den Menschen in den Unternehmen das Know how im IT-Sektor an die Hand zu geben – was sie brauchen, um ihren Job erfolgreich zu machen.

Was macht INCAS so einzigartig?

Otten: Wir bieten das umfassendste IT Trainingsangebot Deutschlands aus einer Hand an. Unsere Unternehmensphilosophie ist sehr offen, locker und kundenorientiert. Das scheint den Kunden zu gefallen, sie kommen auch gerne wieder.
Mindestens genauso besonders ist die Tatsache, dass wir nie stillstehen. Wir passen uns ständig an: Andere suchen sich neue Aufgaben, indem sie sich einen neuen Job suchen. Wir erfinden uns selbst und unseren Job jedes Jahr neu und gehen immer wieder neue Themen an. Deshalb kam auch irgendwann der Einstieg zu Virtual Reality.

Wie lange sind Sie mit immersiven Medien nun schon betraut?

Otten: Erschreckenderweise erst seit einem Jahr. Mit Echtzeit-3D-Grafik und Game Engines sind wir schon länger beschäftigt. Ich habe tatsächlich die VR-Technologie unterschätzt – bis ich zum ersten Mal eine VR-Brille auf dem Kopf hatte. Diese Erfahrung war so nachhaltig und intensiv, dass ich diesen Zeitpunkt als Stunde null für das Unternehmen genutzt habe. Auf der einen Seite können wir die Menschen mit der VR-Technologie fit machen und auf der anderen Seite rollt es das Thema E-Learning wieder komplett neu auf.

Treibt Sie das innovative Aufarbeiten von E-Learning an, im immersive media Bereich tätig zu sein?

Otten: Ja. Zum anderen aber auch der Spaß und die Freude daran, mit diesem Thema andere Menschen begeistern zu können.

Wie kann man sich das initiale VR-Erlebnis, das Sie so fasziniert hat, ganz konkret vorstellen?

Otten: Bei einem Besuch am Düsseldorfer Innovationshub hatte ich die Möglichkeit mal ein VR-Headset auszuprobieren. Schon der Klassiker “The Lab” mit der HTC Vive hat mich dann gefesselt. Am Ende ist es zusammenfassend ein Ereignis, das einem plötzlich vor Augen führt, dass das Star Trek Holodeck Realität geworden ist.

Was ist konkret im vergangenen Jahr schon bei INCAS Training im immersive media Bereich passiert?

Otten: Zunächst einmal haben wir unsere Partnerschaften mit den Game Engine Produzenten Unity und Unreal intensivier.t. Wir bieten jetzt auch unter einem eigenen Portal www.mixed-reality-training.de dedizierte xR Trainings an und sind die einzigen Unreal und Unity Trainingspartner in DeutschlandNeben Messen, Vorträgen und Veranstaltungen zu dem Thema sind wir auch EDFVR Mitglied geworden, da wir an die Kraft fokussierter Verbandsarbeit glauben.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihres Unternehmens?

Otten: Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Einerseits sind wir Verfechter von Klassenraumtrainings. Denn wir denken, dass soziales Lernen ein ganz wichtiges Element ist, um effizient Wissen zu vermitteln. Was ich mir wünsche ist, dass wir den Mehrwert von Klassenraumtrainings verteidigen aber dass wir im Laufe der nächsten Jahre dazu in der Lage sein werden, wenn auch natürlich nicht zu 100%, dass man sich asymptotisch mit einer virtuellen Lernumgebung dem annähert. Dass man andere Menschen wahrnehmen kann, nicht nur als physische Präsenz, sonders tatsächlich als soziales Wesen – das ist Mimik, Gestik und Sprache.

Ist das ein Wunsch an die immersive media-Branche allgemein, dass es zu einem sozialen Austausch kommen kann?

Otten: Ja, das ist der Schlüssel: Die soziale Komponente, der soziale Austausch, das Miteinander. Da müssen wir hin.

 

„Wir suchen ständig nach neuen Aufgaben, deshalb auch der Einstieg zu Virtual Reality.“